Schwerpunkt in meiner Naturheilpraxis ist die Therapie von Beschwerden und Einschränkungen des gesamten Körpers. Ziel der Behandlung ist

  • die weitestgehende Wiederherstellung der Beweglichkeit und Schmerzfreiheit
  • eine entspannte Aufrichtung des gesamten Körpers
  • die Beseitigung von Fehlbelastungen und Dysharmonien
  • das Lösen von Verspannungen und Verhärtungen, die oft bereits über Jahre bestehen
  • das Wiederfinden der körperlichen Balance.

Der eigentlichen Behandlung geht eine ausführliche Anamnese voraus, in der ich mich nach den aktuellen Beschwerden und deren bisheriger Behandlung erkundige, aber auch nach durchgemachten Erkrankungen, Unfällen und Verletzungen, nach familiären Dispositionen, nach körperlichen und seelischen Belastungen im beruflichen und privaten Umfeld, evtl. nach den Ernährungsgewohnheiten und vielem mehr. Zusammen mit der gründlichen körperlichen Untersuchung ergeben all diese Informationen ein umfangreiches, ganzheitliches Bild des Gesundheitszustands des Patienten, das nun die Grundlage der individuellen Therapie bildet.


In der Behandlung verwende ich je nach Beschwerdebild und Therapieziel unterschiedliche Techniken, die ich Ihnen gern etwas näher vorstellen möchte:

Klassische Massage (auch Schwedische Massage gennant)
Diese wohl bekannteste Technik aus dem Bereich der manuellen Therapien hat eine umfangreiche Wirkung auf den Körper und die Psyche. Sie bewirkt u.a. die Entspannung der Muskulatur, der Haut und des Bindegewebes, eine Verbesserung der lokalen Durchblutung, eine Senkung von Blutdruck und Pulsfrequenz, eine Verbesserung des Zellstoffwechsels im Gewebe. Sie beeinflusst das vegetative Nervensystem, reduziert Stress und sorgt für psychische Entspannung.
In die Klassische Massage integriere ich sehr gern Elemente aus der Hawaiianischen Lomi Lomi Massage, die sehr tiefgreifend und wirkungsvoll ist.
Liegt der Fokus der Behandlung eher auf der psychischen Entspannung des Patienten, verwende ich gern Elemente der Ayurvedischen Massagen.

Triggerpunkttherapie
Viele akute und chronische Schmerzen des Bewegungsapparates haben ihren Ursprung in der Muskulatur. Eine verbreitete Ursache dafür sind myofasziale Triggerpunkte. Dies sind lokal begrenzte Muskelverhärtungen in der Skelettmuskulatur, die Schmerzen und Empfindungsstörungen in zumeist anderen Körperregionen auslösen können.

So sind zum Beispiel folgende Schulter-Arm-Beschwerden zumeist auf Triggerpunkte und begleitende Bindegewebsveränderungen im sog. Untergrätenmuskel (der Muskel, der das Schulterblatt bedeckt) zurückzuführen:
- Empfindungsstörungen in den Händen, vor allem auf der Kleinfingerseite
- Schmerzen "tief im Schultergelenk"
- Schmerzen auf der Vorderseite der Schulter
- Schultermüdigkeit
- Funktionsstörungen (Schmerzen oder Einschränkungen beim Greifen hinter den Rücken, in den Ärmel schlüpfen, BH schließen etc.)

Triggerpunkte im unterschiedlichen Bereichen der Gesäßmuskeln hingegen können Schmerzen im gesamten Rückenbereich, vor allem jedoch im unteren Rücken, Hüftbeschwerden, "Ischias"-Beschwerden, Schmerzen im Bein und Knieschmerzen auslösen.

In der Triggerpunkttherapie werden die Triggerpunkte mit manuellen Techniken aufgelöst. Begleitende Bindegewebsveränderungen behandele ich mit klassischer Massage, tiefer Bindegewebsmassage und myofaszialer Dehnungstherapie.

Faszientherapie / Myofascial Release
Die Faszien sind das Bindegewebe, das jede Muskelfaser, jedes Muskelbündel und jedes Organ umschließt. Sie sind die elastische Hülle, die dem gesamten Körper seine anatomische Form und Struktur gibt.
Sie sorgen wie ein Schmierfilm für ein reibungsloses Gleiten der Muskelstränge und Organe. Gestörte Faszien wirken hier wie Sand im Getriebe. Sie haben Schutzfunktionen und Trägerfunktionen (für Nerven und Gewebe) und zahlreiche andere wichtige Aufgaben
.
Faszien reagieren messbar (!) auf Stress und negative Emotionen.

Durch die Faszientherapie werden Störungen und Läsionen in der anatomischen Struktur der Patienten abgebaut. Dadurch werden Verspannungen gelöst und die Beweglichkeit verbessert. Der Patient entwickelt sich von einer statisch monotonen Belastungshaltung hin zu einer aufrechten Körperhaltung und erfährt eine Änderung der Gesamtstatik. Dabei werden die Probleme immer ursächlich behandelt, die Symptome somit nachhaltig aufgelöst. Die Schmerzen werden gezielt gelindert, die Leistungsfähigkeit maßgeblich gesteigert und die Atemtiefe verbessert.
Wir erreichen eine Verringerung der faszialen Spannung und eine Verbesserung der Elastizität. Die verklebten Strukturen werden gelöst und die Bewegungsfähigkeit
erhöht. Es entsteht ein Gefühl der Befreiung und Leichtigkeit. Darüber hinaus nimmt die Behandlung Einfluss auf die Schmerzbildung und Schmerzwahrnehmung.

Myofasziale Dehnungstherapie
Die gezielte Dehnung einzelner Muskeln und der sie umgebenden Bindegewebsstrukturen ermöglicht dem Körper, wieder in eine Balance hineinzufinden. Insbesondere nach dem Auflösen von Triggerpunkten oder faszialen Verklebungen ist es wichtig, den durch Überlastung oder Immobilität verkürzten Muskeln ihre ursprüngliche Länge und Flexibilität wiederzugeben.

Zumeist empfehle ich meinen Patienten zusätzlich zur Behandlung in der Praxis gezielte Dehnungen für zu Hause, um den Therapieerfolg zu unterstützen.

Wirbelsäulen-Release
Hier handelt es sich um eine sehr dynamische Technik: der Körper des Patienten wird in eine rhythmische Bewegung gebracht. Dieses Schwingen wird während der ganzen Behandlung beibehalten. In diese Bewegung hinein werden gezielte Therapiegriffe gesetzt.
Diese Behandlung ist gleichermaßen wohltuend und wirksam. Die gesamte Wirbelsäule wird mobilisiert, Blockierungen sanft gelöst. Gleichzeitig werden sowohl die Durchblutung als auch die Entschlackung des Gewebes angeregt.
Sofort nach der Behandlung spürt man deutlich, dass Bewegung in den verspannten Rücken gekommen ist. Doch wirkt der Release auch nach: in den ersten beiden Tagen nach der Behandlung wird erst vollständig die lösende, befreiende Wirkung dieser wunderbaren Therapie deutlich.

Atlastherapie
Der Atlas ist der oberste Halswirbel. Er ist Träger des Kopfs und spielt in der Wirbelsäule eine entscheidende Rolle. Eine Fehlstellung des Atlas kann durch ein Trauma (Sturz, Autounfall etc.) entstehen, aber auch durch eine ungünstige Schlafhaltung (Bauchschläfer). Häufig kommt es zu einer Fehlstellung bereits durch ein Geburtstrauma.

Im Atlantooccipitalgelenk, dem Gelenk zwischen Atlas und Kopf, befinden sich ca. 90% der Haltungsrezeptoren. Eine Fehlstellung oder Blockierung/Funktionsstörung verändert im Laufe von Jahren die komplette Körperstatik und kann massive Beschwerden auslösen, wie z. B. Schwindel, Kopfschmerzen , Migräne, Tinnitus, Bandscheibenvorfälle, Störungen innerer Organe und psychische Beschwerden.

Durch die Blockierung werden Blut- und Lymphgefäße sowie Nerven beeinflusst. Folgende Nerven verlaufen vor dem Atlas:
- der N. vagus (10. Hirnnerv, der wichtigste Nerv des Parasympathicus, gehört zum vegetativen-unwillkürlichen Nervensystem)
- der N. accessorius (11. Hirnnerv, ein direkt versorgender Hirnnerv)
- der N. glossopharyngeus (9. Hirnnerv, versorgt das Mittelohr sensibel-sensorisch)

Um Störungen der o. g. Strukturen und deren Folgen zu beseitigen, ist eine Atlaskorrektur unerlässlich. Sie erfolgt sanft und schmerzfrei, ohne das berüchtigte "Einknacken". Oft ist es notwendig, anschließend die begleitenden Bindegewebsstrukturen zu behandeln, die sich der evtl. jahrelang bestehenden Fehlstellung angepasst haben.

Pneumatische Pulsationstherapie
Diese sehr angenehme, tiefenwirksame Therapie wird mit dem Pneumatron ausgeführt. Mit sanftem Unterdruck wird das Gewebe angesaugt und sofort wieder entspannt - bis zu 200 mal in der Minute.

Die Pulsationsmassage regt die Bewegung sämtlicher Gewebeflüssigkeiten an. Insbesondere verstärkt sich die Fließgeschwindigkeit des Blutes und der Lymphe. Im Gewebe angesammelte Stoffwechselschlacken werden gründlich gelöst und den Entgiftungs– und Ausscheidungsorganen zugeführt.
Es kommt zu einer spürbaren Entlastung des gesamten Organismus. Körpereigene Vitalstoffe wie Hormone, Vitamine und Mineralien haben „freie Bahn“ zu den Zellverbänden und stehen verstärkt für einen optimalen Stoffwechsel und eine damit verbundene Gesundung zur Verfügung.

Die Behandlung unterstützt wirkungsvoll das Lösen von verspannten Muskeln und verklebten Bindegewebsstrukturen. Ich verwende sie gern vor einer Triggerpunktbehandlung oder im Anschluss an die Faszientherapie.

Besonders wertvoll ist die Pneumatische Pulsationstherapie auch in der direkten Behandlung der Gelenke. Durch unterschiedliche Größen und Materialien der Schröpfgläser ist die Therapie aller Gelenke möglich, vom großen Schulter- oder Hüftgelenk bis hin zu den kleinen Fingergelenken. Auch die gesamte Wirbelsäule profitiert von dieser wirkungsvollen Therapie. Durch die Tiefenwirksamkeit werden Strukturen erreicht, die einer manuellen Behandlung nur schwer zugänglich sind.

Osteopathische Behandlung von Säuglingen
Die von dem amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still (1828–1917) begründete Heillehre 'Osteopathie' basiert auf der Erkenntnis, dass der menschliche Körper eine Einheit bildet. Alle seine Strukturen – Knochen, Gelenke, Gewebe oder Organe – sind in ständiger Bewegung und im Idealfall harmonisch miteinander verbunden. Ist das Zusammenspiel an einem Punkt gestört, hat das Auswirkungen auf den Rest des Gebildes: Der Bewegungsfluss gerät aus dem Gleichgewicht, Krankheitssymptome entstehen. Aufgabe des Osteopathen ist es, Gewebespannungen und Bewegungseinschränkungen der Strukturen über die Hände wahrzunehmen und zu korrigieren.

Mit esoterischem Handauflegen hat Osteopathie nichts zu tun. Grundlage sind vielmehr genaue Kenntnisse der menschlichen Anatomie und Physiologie. Sie ermöglichen es dem Osteopathen, kleinste Spannungen im Gewebe aufzuspüren. Mithilfe manueller Techniken versucht er dann, Blockaden zu lösen und Dysfunktionen zu beheben.

Bei Babys und Kleinkindern sind solche Dysfunktionen oft Folge von Schwangerschaft oder Geburt. Insbesondere

- eine zu schnelle Geburt (fehlende Anpassungsmöglichkeit für das Kind)
- eine zu lange, anstrengende Geburt
- eine Kaiserschnittgeburt
- eine Saugglocken- oder Zangengeburt
- eine falsche oder zu starke Medikamentation während der Geburt
- Mehrlingsgeburten
- starke emotionale Ereignisse der Eltern während der Schwangerschaft

können zu sowohl zu Anpassungs- und Funktionsstörungen des Neugeborenen als auch zu Verschiebungen der Schädelknochen oder der oberen Halswirbel führen. Gefäße und Nerven können eingeengt werden und verschiedenste Symptome auslösen. Schiefhals, Saug- und Schluckstörungen, Koliken, Schlafprobleme oder häufiges Schreien sind typische Beschwerden, mit denen besorgte Eltern ihr Kind in einer osteopathischen Praxis vorstellen.

Doch nicht jede Störung macht sich sofort bemerkbar. Manche verkörperlichen sich erst im Laufe des Wachstums und sind dann schwerer therapierbar. Je früher Funktionsstörungen oder Blockaden erkannt werden, desto leichter kann man sie korrigieren und so unter Umständen späteren Entwicklungsstörungen vorbeugen. Babys und Kleinkinder reagieren meist schnell auf die sanften Heilimpulse.

Rechtlicher Hinweis: Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann.

 

Die Behandlungskosten

Die Abrechnung der therapeutischen Behandlung erfolgt nach Zeitaufwand:

15 Min.
13 Euro
30 Min. 25 Euro
1 Stunde 48 Euro
1,5 Stunden 70 Euro
   

Gerne stelle ich Ihnen für therapeutische Behandlungen eine Rechnung nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker aus zur Abrechnungen mit Ihrer privaten Krankenkasse.